Chronik der Kolpingsfamilie Linz

1852

2. Februar: Religionsprofessor Dr. Max Pamesberger erhält vom Zentral-Katholikenverein ein Schreiben mit dem Ersuchen, die Gründung eines Gesellenvereines zu übernehmen.
14. März: Erste Vorbesprechung zur Vereinsgründung in "Eurichs Gasthaus".
21. März: Konstituierung des Katholischen Gesellenvereins mit 37 Gesellen. Dr. Max Pamesberger wird erster Präses. Die Zusammenkünfte fanden in "Eurichs Gasthaus" statt.
2. Mai: Erstes Gründungsfest mit bereits 97 Gesellen.
18. Mai: Adolph Kolping kommt erstmals nach Linz.
24. Mai: Adolph Kolping kommt zum 2. Mal nach Linz. Josef Horner wird zum "Altgesellen" gewählt.
17. Oktober: Der Gesellenverein bezieht sein neues Vereinslokal im Klebelsbergerhaus in der Klammstraße 3. Es wird an allen Tagen außer Donnerstag in verschiedenen Fächern z.B. Naturgeschichte, Deutsch, Geschichte, Geographie usw. Unterricht erteilt, meistens bis 10 Uhr abends. Das Interesse ist sehr groß (Vorläufer der heutigen Berufsbildungsorganisationen).

1853

2. Februar: Gemeinsam mit Baronin Sophie von Schweiger-Lerchenfeld erwirbt Präses Dr. Max Pamesberger von Franz Ritter von Laveran das Haus in der heutigen Gesellenhausstraße. Übrigens das erste eigene Kolpinghaus der Welt. Die Baronin Sophie von Schweiger-Lerchenfeld spendet 13.000 Gulden, den Rest von 5.600 Gulden bringt Präses Dr. Max Pamesberger auf.
17. April:
Feierlicher Einzug des Gesellenvereins in sein Haus in der Gesellenhausstraße.
16. Juli: Weihe der Vereinsfahne, die von Gräfin Klara von Starhemberg und anderen Frauen der Stadt gespendet wurde, durch Bischof Rudigier.

1855

zählt Kolping-Linz 460 Mitglieder, 20 wurden wegen Unsittlichkeit ausgeschlossen.

1856

Adolph Kolping kommt zum 3. Mal nach Linz. Er und Präses Dr. Max Pamesberger festigten die Idee des Gesellenvereins in Linz, neben der religiösen Vertiefung auch besonderen Wert auf Allgemeinbildung und berufliche Ertüchtigung der Gesellen zu legen.

1857

Für die Gründung eines Hospizes im Kolpinghaus Linz werden eigene Statuten erstellt.

1858

28. August: Eröffnung des Hospizes im Kolpinghaus Linz, das täglich für 5 Reisende (Wandergesellen) Quartier zur Verfügung stellt.
Auszug aus der Hausordnung: 6 Uhr Tagwache, gemeinsames Morgengebet, 7 Uhr Hl. Messe. Haussperre im Winter um 19 Uhr, im Sommer um 21 Uhr. Nach dem gemeinschaftlichen Abendgebet ist um 22 Uhr Bettruhe.
Präses Dr. Max Pamesberger gründet einen Darlehensverein.

1862

350 Gesellenvereine mit insgesamt ca. 60.000 Mitgliedern gibt es mittlerweile in Österreich und Deutschland.

1864

17. März: Präses Dr. Max Pamesberger stirbt im Alter von 44 Jahren. Am 19. März trugen die Gesellen ihren Vater unter großer Teilnahme zu Grabe.
28. März: Georg Arminger, Domprediger (bisher Vizepräses) wird als Präses Nachfolger von Pamesberger. Neuer Vizepräses wird Franz Pillinger.

1865

4. Dezember: Adolph Kolping stirbt in Köln.

1868

17. Mai: Präses Georg Arminger wird Stadtpfarrer von Steyr und übergibt sein Amt an Vizepräses Franz Pillinger. Präses Pillinger erteilte den Bürgerschülern im Jahre 1871 im Gesellenhaus den Religionsunterricht, da man in dieser Zeit den Katecheten den Eintritt in die Bürgerschule Spittelwiese verwehrte.

1866

In Österreich bestehen bereits 79 Gesellenvereine.

1869

Benennung der Straße beim Kolpinghaus "Gesellenhausstraße".

1875

21. Oktober: Wegen Krankheit musste Präses Franz Pillinger sein Amt niederlegen.
30. September: Neuer Präses wird Domprediger Gotthard Landerl. Präses Landerl gelang es, für das Gesellenhaus, das ja nur sozialer Fürsorge diente, die Steuerfreiheit zu erlangen.

1877

Das 25-jährige Gründungsfest wird mit einer Fahnenweihe gefeiert. Als Fahnenmutter fungierte Klothilde Baronin Handel.

1887

16. Juni: Präses Gotthard Landerl stirbt im 51. Lebensjahr. Am 14. Juli wird Franz Schadler neuer Präses.

1882

Es gibt bereits ein Gesellenvereinstheater.

1891

Wegen Krankheit übergibt Präses Schadler sein Amt am 18. Oktober an Domvikar Matthias Hiegelsperger. Nur kurze Zeit wirkte er segensreich im Verein, denn nach 15 Monaten wurde er vom Bischof zum Domsakristeidirektor ernannt. Er blieb aber ein Förderer des Vereins und übte sein Amt als Diözesanpräses bis zu seinem Tod am 17. April 1924 aus.

1893

Franz Schadler nimmt nach seiner Genesung am 2. März sein Amt als Präses und somit als Nachfolger von Matthias Hiegelsperger wieder an.
Unter Präses Schadler wurde die erste Gesellenwohnung eingerichtet und die große Doppelkegelbahn gebaut.
Gründung des „Sängerbundes“ (dem heutigen Kolping-Chor) und des Kolping-Turnerbundes.
Beim 40jährigen Gründungsfest der Kolpingsfamilie Linz gibt es weltweit bereits 820 Vereine mit ca. 100.000 Mitgliedern.

1896

Präses Matthias Hiegelsperger wird Kirchenvorsteher und Katechet im Internat der Ursulinen-Schwestern. Prof. Johann Chr. Dobretsberger wird am 16. Oktober zum neuen Präses gewählt.

1902

Das 50-jährige Gründungsfest wird mit einer großen Festmesse im Dom gefeiert und Fahnenweihe durch den Bischof. Als Fahnenpatin fungierte Erzherzogin Maria Christine.

1903

2. Juni: Baubeginn für den Aufbau eines 2. Stockwerkes am Gesellenheim. Am Giebel wird ein Mosaik des Hl. Josef gesetzt.
15. November: Feierliche Einweihung des neu gebauten 2. Stockwerks mit 40 Gesellenwohnungen durch Bischof Doppelbauer.

1906

Präses Prof. Johann Chr. Dobretsberger legt sein Amt am 30. Mai nach 10 Jahren nieder. Neuer Präses wird Anton Rubenzer.
Präses Rubenzer führte die Verpflegung der Mitglieder im Gesellenhaus in Eigenregie des Vereins ein.

1908

Gründung des Kolping-Blasorchesters

1910

Präses Anton Rubenser scheidet nach Übernahme der Pfarre Steinbach/Steyr als Präses. Neuer Präses wird am 15. Februar der später sehr verdienstvolle Franz Kirchberger.
Aufzeichnungen im Archiv belegen, dass ca. 500 Gesellen auf der Durchreise im Linzer Vereinshaus gratis Unterkunft und Verpflegung fanden. Weiters wurden 98 Arbeitsgelegenheiten vermittelt.

1912

14. Oktober: Unter der Leitung von Dombaumeister Matthäus Schlager beginnen die ersten Arbeiten zur Vergrößerung des Kolpinghauses.

1913

23. Juni: Einweihung des 3-geschoßigen Neubaus in der Gesellenhausstraße; er gibt Platz für 120 Gesellen und für einen größeren Saal. Weihe durch Diözesanbischof Dr. Rudolf Hittmair.

1915

1. Weltkrieg: Von den 250 Mitgliedern sind 100 eingerückt.

1916

Ein Teil des Hauses ist Lazarett, trotzdem wohnen noch 70 Gesellen im Haus.

1918

Präses Kirchberger erwirbt die Häuser Langgasse 13 und Gesellenhausstraße 1 für den Verein. Einige Mitglieder mussten behelfsmäßig in der 1913 errichteten Kegelbahn untergebracht werden.

1919

In der Langgasse 13 wird ein Kino mit 315 Sitzplätzen eingerichtet. Der Reingewinn wird für Kriegswaisen und für die Jugendfürsorge verwendet.

1920

Der im Jahr zuvor begonnene Ausbau Gesellenhausstraße 3 auf vier Geschoße wird abgeschlossen. Einweihung des Baues am 6. Juni durch Ehrenpräses Franz Schadler. Es besteht nun die Wohnmöglichkeit für 180 Mitglieder. Eine Zentralheizung und Wannenbäder wurden eingebaut.

1922

Der stolze Bericht zum 70-jährigen Gründungsfest meldet 317 Mitglieder, 180 wohnen davon im Haus; es gibt ein 26-Mann starkes Hausorchester, einen Sängerbund, ein 40-köpfiges Theaterorchester und 38 Theaterspieler. Durch Einführung eines Bürgertages können auch die verheirateten Mitglieder weiter im Verein bleiben.

1923

Präses Franz Kirchberger stirbt am 6. Oktober nach 13 Jahren höchst verdienstvollem Wirken. Josef Mairanderl, Kooperator der Stadtpfarre Urfahr, wird am 16. Dezember Präses.

1926

Die Kolpingbühne bringt es auf 37 Vorstellungen mit 17.000 Besuchern.

1927

1. Mai: Feier zum 75-jährigen Bestandsjubiläum der Kolpingsfamilie. Kardinal Friedrich Gustav Piffl, Fürsterzbischof von Wien und Kolping-Zentralpräses, war zu Besuch.
Präses Josef Mairanderl übernimmt die Obmann-Stelle des Lehrlingsvereins. Seitdem gilt der Kolping-Verein als Förderer des Lehrlingsheims in der Beethovenstraße 27.

1930

21. September: Präses Josef Mairanderl legt den Grundstein (der Stein stammt vom Ölberg) zum Neubau des Gesellenhauses in der Gesellenhausstraße 1.
29. November: Gleichenfeier mit hohen Ehrengästen

1931

6. September: Das nun größte Kolpinghaus Österreichs wird von Bischof Dr. Johannes M. Gföllner im Beisein von Bundespräsident Wilhelm Miklas gesegnet und eröffnet. Der Neubau beinhaltet 11 Familienwohnungen 45 so genannte Ledigenzimmer. Das Haus bietet nun Platz für 17 Familien und 250 Mitglieder. Auch eine Radiozentrale wurde eingerichtet und in allen Zimmern eine Anschlussmöglichkeit geschaffen.

1932

Der Verein zählt 375 aktive Mitglieder. In den 80 Jahren der Vereinsgeschichte wurde 40.000 Gesellen gratis Quartier und Verpflegung geboten.

1933

Zwanzig Jahre Kolpingbühne: 180 Mitwirkende bei 421 Vorstellungen mit ca. 200.000 Besuchern.

1934

1. Dezember: Das Linzer Gesellenhaus wird in "Kolpinghaus" umbenannt.

1938

12. März: Um halb drei Uhr nachts wurde das Kolpinghaus von der SA umstellt und Präses Josef Mairanderl verhaftet; erst nach vier Wochen wird er freigelassen und Pfarrer in Weichstetten. Die Gesellen mussten das Haus binnen zwei Tagen räumen. Gustl Märzinger rettete die Vereinsfahne. Er wickelte sie sich um den Körper und brachte sie so aus dem Haus. Kurze Zeit später wurde das Kolpinghaus als Kaserne für die Gestapo beschlagnahmt. Der Gesellenverein wurde aufgelöst und das Haus enteignet. Im Grundbuch wurde als Besitzer eingetragen "Reichsführer SS Himmler". Das wertvolle Giebelmosaik "Hl. Josef" (von 1903) wird von den neuen "Machthabern" brutal zerstört und abgeschlagen.

1944

September: Das Kolpinghaus wird von einer Bombe getroffen. Der Theatersaal und die darüber befindlichen Zimmer wurden zerstört.

1945

Pfarrer Josef Mairanderl und einige altbewährte Vereinsmitglieder gingen daran den Gesellenverein wieder ins Leben zu rufen.

1946

5. Februar: Professor Franz Mairanderl (Bruder von Josef Mairanderl) wird vom Bischof zum neuen Präses bestellt.

24. März: Neugründungsversammlung des Katholischen Gesellenvereins im "Gasthaus zur Pfeife", weil der Verein 1938 aufgelöst worden war. Franz Mairanderl wird Präses.
Ende April bis Anfang Mai verließ die Gestapo das Haus. Zurück ließ sie eine unbeschreibliche Verwüstung. Zunächst zogen amerikanische Besatzungssoldaten ein, auch Flüchtlinge hausten einige Zeit im Haus; schließlich kamen einige Dienststellen des Magistrats in das Kolpinghaus.

1947

26. September: Die amerikanische Besatzung räumt das Kolpinghaus. Der Gesellenverein kann das Haus wieder beziehen.

11. Oktober: Das renovierte Kolping-Kino nimmt seinen Betrieb wieder auf. Einweihung des neuen Kolping-Saales.

1948/1949

Die vollständige Rückstellung des Kolpinghauses gestaltet sich sehr schwierig und mühevoll, da aus 1938 eine grundbücherliche Schuldensumme vorlag.

1950

Gründung des Gesellenvereins Urfahr mit dem Kolpinghaus in der Rosenauerstraße 27 durch den Linzer Gesellenverein. Präses wird der Kaplan der Stadtpfarre Urfahr Johann Kohlbauer. Der Linzer Verein zählt bereits wieder 350 aktive Mitglieder, 194 davon wohnen im Kolpinghaus, 99 sind in Notquartieren außer Haus untergebracht.

1952

28. Jänner: 1. Generalversammlung von Jung-Kolping (28 Mitglieder).
Immer noch sind Teile des Hauses vom Bauamt besetzt. Aus Platzmangel werden sogar die ehemaligen Gefängniszellen der Gestapo bewohnt.

1953

Im März konnte endlich das ganze Haus wieder bewohnt werden, so dass 300 Kolpingsöhne untergebracht werden konnten.

12. September: Eröffnung des neu erbauten Lehrlingsheimes in der Beethovenstraße 27.

1957

Präses Prof. Konsist.-Rat Franz Mairanderl wird mit dem „Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet.
11. Jänner:
Erstes "FUAKA-Treffen" (Furchtbar alte Kämpfer) - 48 Fuaka feiern ein fröhliches Fest.

1958

Jänner: 2. FUAKA-Treffen - diesmal kamen 140 Teilnehmer.

Mai: Kolpingsohn Hubert Lammerhuber geht als erster Entwicklungshelfer nach Bolivien.
Der Verein zählt 279 Altmitglieder, 321 Mitglieder wohnen im Kolpinghaus.
Der Kolping-Touring-Club zählt 63 Mitglieder. Etwa 100 Hausbewohner besitzen ein Motorrad, 20 ein Auto.

1961

Hubert Lammerhuber kehrt (vorübergehend von Mai bis Oktober) von seinem Einsatz als Entwicklungshelfer zurück, heiratet und geht gemeinsam mit seiner Frau Ida wieder in die Entwicklungshilfe nach Bolivien (bis Oktober 1965) zurück. Vizepräses Hermann Seiberl führt den Druck eines kleinformatigen Monatsprogramms ein. Verantwortlich ist Edgar Spendlingwimmer.
19. August:
Der Linzer Kolpingsohn Johann Ledel tritt in das Kloster Lilienfeld ein und erhält den Namen Gunter. Vizepräses Seiberl wird Pfarrer in Taiskirchen.

1962

September: Feierliche Ordensprofess des Kolpingsohnes Frater Simon Possmoser im Konvent der Barmherzigen Brüder.

1963

Gottfried Höller löst Präses Prof. Franz Mairanderl nach 16 Jahren im Präsesamt ab. Präses Mairanderl wird gleichzeitig zum Ehrenpräses ernannt.

1965

2. Februar: Die Generalversammlung stellt fest, dass der Verein 283 Altmitglieder und 225 Mitglieder der Gruppe Kolping zählt; die Musikkapelle hat 62 Mitglieder.
26. Mai:
Der Kolpingsohn Karl Hinteramskogler geht 3 Jahre als Entwicklungshelfer nach Brasilien.
4. Dezember: Kolpingsohn Staatssekretär Dr. Kotzina hält am 100. Todestag Adolph Kolpings die Festansprache, 700 Kolpingsöhne feierten gemeinsam.
8. Dezember:
Tod von Ehrenpräses Prof. Konsist.-Rat Franz Mairanderl.

1969

13. Juni: Der Linzer Kolpingsohn Alfred Hohensinn feiert in Braunau sein erstes Messopfer.

1970

Das Kolpinghaus Urfahr schließt aus wirtschaftlichen Überlegungen (nach 20 Jahren), unter Präses Reinhold Kern, seine Pforten.

1971

Von den 303 Hausbewohnern sind 216 Mitglieder; es gibt 43 auswärtige Mitglieder und 298 Altmitglieder. Dr. Josef Schachinger wird Altsenior. Verwalter Karl Stingeder wird Vizepräses.

1972

4. Juni: Grundsteinlegung zum Neubau durch Weihbischof Alois Wagner.

1974

Ursula Plank ist erstes weibliches Mitglied des Linzer Kolpingvereins. Ab Herbst gibt es ein Kolping-Mädchenheim in Linz.

1975

24. Oktober: Der Neubau wird feierlich eröffnet. In diesem befinden sich 200 Betten in 1- und 2-Bett-Zimmern, ein Freizeitraum mit Schwimmhalle und Sauna, 3 Kegelbahnen, je ein Gymnastik-, Tischtennis-, Musikproben- und Fernsehraum, ein Buffet und ein großer Mehrzweckraum. Es gibt 70 Garagenplätze. Die Fassade des Hauses Gesellenhausstraße 1 wurde renoviert. Der Neubau beherbergt auch ein Kolping-Hotel.

1976

Der Verein hat bereits 40 weibliche Mitglieder. Die Vereinsmitteilungen im DIN A4-Format mit dem Titel "QUERSCHNITTE" werden von einem sehr aktiven Redaktionsteam geschaffen.

1977

Anlässlich seines 125-jährigen Bestandes hat die Kolpingsfamilie ein Entwicklungshilfeprojekt in Brasilien (Diözese Rio de Sul) übernommen. Im Vereinslokal wird wöchentlich ein Seniorenclub des Magistrates eingerichtet.

1979

26.-28. Oktober: Kolping-Kongress in Linz mit 306 Teilnehmern.

1981

5. November: 3. FUAKA-Treffen mit 300 Teilnehmern.

1982

Der Kolping-Chor feiert sein 90-jähriges Jubiläum, das Kolping-Blasorchester den 75er.
Inge Windischhofer
wird Geschäftsführerin des Hotels.

1983

Das Mitglied Dr. Roman Leitner wird zum ständigen Diakon geweiht.

1985

12. November: 4. FUAKA-Treffen mit 220 Teilnehmern.

Der verdienstvolle Geschäftsführer und Vizepräses Karl Stingeder geht in Pension und wird Ehrenmitglied.

1987

Unser Kolpingmitglied Pater Johannes Mülleder feiert in Vorderweißenbach Primiz.

1988

Die aufwändig gestaltete Vereinszeitung "QUERSCHNITTE" wird aus Kostengründen eingestellt und eine einfachere, kostengünstigere Druckschrift "KOLPING KONTAKTE" herausgegeben.

1989

Das 1919 eröffnete Kolpingkino wird geschlossen und die Räumlichkeiten werden an den Magistrat verpachtet.

1990

Pater Johannes Mülleder löst Präses Prof. Gottfried Höller (nach 28 Jahren) als Präses ab, Prof. Höller wird Ehrenpräses.

1992

Das Kolping-Hotel wird auf 82 Betten erweitert.

1993

5. Oktober: 5. FUAKA-Treffen mit 241 Teilnehmern.

1995

Geschäftsführer Sepp Habermaier geht in Pension. Fritz Koll wird neuer Geschäftsführer.
Abbruch des 1852 von Präses Pammesberger gekauften ersten Kolpinghauses.

1997

Eröffnung des neuen 5-geschoßigen Hauses.

Beschluss eines Leitbildes für die Linzer Kolpingsfamilie.

Die Vereinszeitung "KOLPING KONTAKTE" bekommt ein neues Erscheinungsbild.

2. Dezember: Der Diözesanbischof Maximilian Aichern wird im Rahmen des Kolping Gedenktages die "Ehrenmitgliedschaft der Kolpingsfamilie Linz" überreicht.

1998

Im Kolpinghaus gibt es 100 Hotelbetten, 264 Betten im Heimbereich und 26 Schüler im Internat für Leistungssportler. Das Schüler- und Lehrlingsheim Haus Don-Bosco in der Beethovenstraße 13 wird von der Kolpingsfamilie übernommen.

90 Jahre Kolping-Blasorchester, 35 Jahre Kapellmeister H.C. Apfolter.

1999

Projekt "Betreubares Wohnen by Kolping" wird von Geschäftsführer Fritz Koll erstellt.

2000

Das Schüler- und Lehrlingsheim Haus Don Bosco wird nach einer Generalsanierung feierlich eröffnet. Es bietet Platz für 165 Jugendliche.

2001

Genehmigung des Projektes "Betreubares Wohnen". Start des Jugendprojektes "hobeln@surfen".

2002

Juli: Alexander Degelsegger geht zum Entwicklungshilfe-Einsatz nach Argentinien. 150 Jahre Kolpingsfamilie Linz - ein Festjahr mit zahlreichen Veranstaltungen:

11. November: 6. FUAKA-Treffen, mit 170 Teilnehmern
30. November: Vortrag mit Diskussion mit Prof. Dr. Paul Zulehner "Frieden durch Gerechtigkeit"
30. November: Festkonzert mit Kolping-Blasorchester und Kolping-Chor
1. Dezember: Festgottesdienst im Dom mit Diözesanbischof Maximilian Aichern, Festfeier im Kolpinghaus: Festansprache "Wir stellen und dem Leben" Generalpräses vom internationalen Kolpingwerk Köln Axel Werner

Herausgabe des Buches "Zeitgemäß".
Gründung der Gruppe "FIP" (Förderung Internationaler Projekte)

29. Oktober: Unter dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe" wird von Prof. Gottfried Höller der Arbeitskreis Entwicklungshilfe ins Leben gerufen. 

2003

30. Jänner: Gleichenfeier zur Renovierung des denkmalgeschützten Steinederbaus an der Ecke Gesellenhausstraße/Langgasse.

Ambros Stingeder wird im Rahmen der konstituierenden Sitzung zum Obmann der Gruppe FIP ernannt, sein Stellvertreter ist
Prof. Gottfried Höller

2004

22. März: Gründung der Bildungsinitiative "KOLPING-FORUM" mit monatlichem Termin (jeweils dritter Montag) unter Leitung Elmar Weingartner und Hubert Lammerhuber.

2005

Nach der verheerenden Tsunami-Katastrophe in Indien wird ein Hilfsprojekt "Seebeben" für 5 Waisenkinder (für 5 Jahre) eingerichtet. 1.500,- Euro pro Jahr werden aus den Spendeneinnahmen des Forums über den Kolping-Diözesanverband überwiesen.

2006

14. März: dem neuen österreichischen Vereinsgesetz entsprechend wurde das neue Kolping-Generalstatut und das Grundstatut der a.o. Generalversammlung vorgelegt und beschlossen. Bei den notwendigen Neuwahlen wurde HUBERT HOFSTADLER zum ersten Vorsitzenden der KF Linz gewählt. Ambros Stingeder wird Leiter der Gruppe Kolping.

Kolping-Hotel und das Kolping-Wohnheim werden saniert.

2007

27. April: Das Kolping-Blasorchester feiert das 100-Jahr-Jubiläum mit einem Festkonzert im Ursulinenhof und einem Frühschoppen-Konzert (29. April) im Kolpinghaus. Der Kapellmeister H.C. Apfolter legt nach 45-jähriger Funktion den Taktstock zurück. Die Präsidentin von Kolping Österreich CHRISTINE LEOPOLD überreicht ihm das "Silberne Ehrenzeichen".

2009

Ab der Ausgabe 01/2009 bekommen die KOLPING-KONTAKTE eine färbige Titelseite.
20. April: Nach 5 Jahren KOLPING-FORUM mit 40 Veranstaltungen konnten bereits 2.000 Besucher gezählt werden.
6. September: Eröffnung des Kolping-Themenweges am Puchenauer Kreuzweg.

2010

9. Juni: Projektstart "Kolping Linz am Puls der Zeit" im Stift Wilhering
10. September: 7. FUAKA-Treffen, mit 170 Teilnehmern.
Oktober:
Ankauf der "Richterhäuser" in der Gesellenhausstraße 13 und Auerspergstraße 12. Der Vorsitzende Hubert Hofstadler legt bei der Generalversammlung (5. Oktober) sein Amt zurück. Bei der Neuwahl wird Ambros Stingeder zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er behielt weiter die Funktion des Leiters der Gruppe Kolping.

Das Sozial-Projekt "Seebeben" wird nach 5 Jahren abgeschlossen und es wurden insgesamt 7.500,- Euro + 6.000,- Euro (Sonderzuschuss für Schulausbau) und weitere 3.000,- Euro als erweiterte Hilfsleistung nach Indien überwiesen.

2011

14. Februar: nach 7 Jahren KOLPING-FORUM (mit 52 Veranstaltungen und 2.700 Besuchern - ohne Kabarett-Besucher mitgezählt) übergibt Elmar Weingartner die Leitung an Kurt Stockinger.

20. Juni: "Sonnwendfest": Die beiden Geschäftsführer Inge Windischhofer und Fritz Koll treten ihren verdienten Ruhestand an. An ihre Stelle tritt Fritz Kindlmann als neuer Geschäftsführer.

Im Jahr 2011 übergibt der Obmann der Gruppe FIP, Ambros Stingeder die Leitung an Helmut Andexlinger.

2012

160 Jahre Kolpingsfamilie Linz - ein Festjahr!
28. April: Kolping-Linz zu Gast bei Arcimboldo am Linzer Südbahnhofmarkt. Liveübertragung in ORF Radio OÖ.

2013

Die Vereinszeitung KONTAKTE 02/2013 wird als färbige Zeitung und neuer Gestaltung herausgegeben.

2014

27. Mai: Kurt Stockinger legt die Leitung des KOLPING-FORUMS aus familiären Gründen nach 3,5 Jahren zurück. Nach insgesamt 75 Veranstaltungen (2004 bis 2014) konnten 6.000 Besucher gezählt werden. Als neuer Leiter konnte Martin Lumetzberger gewonnen werden.

2015

Das Hotel Kolping feiert sein 40-jähriges Bestehen und im März übernimmt Frau Monika Tonner-Fiechtl die Geschäftsführung der Wirtschaftsbetriebe. (Hotel, Wohnheim, etc.)

Im selben Jahr werden die Richterhäuser abgebrochen und mit dem Bau der Kolping Stadtoase begonnen.

Auch in diesem Jahr ist Kolping Linz wieder zu Gast bei Arcimboldo am Linzer Südbahnhofmarkt. Liveübertragung in ORF Radio OÖ.

2016

Juni 2016: Auflösung des Vereins Jugendwohnen und Berufsausbildung und Übertragung der Liegenschaft Haus Don Bosco an die Kolpingsfamilie Linz.

Oktober: Besuch von 40 Kolpingmitgliedern von Obra Kolping aus Santa Catarina in Brasilien auf ihrer Reise durch Europa.

Im gleichen Monat übernimmt Herbert Degelsegger von Helmut Andexlinger nach dessen 5-jähriger Tätigkeit die Leitung der Gruppe FIP.

2017

27. Juni: feierliche Eröffnung der Kolping Stadtoase unter Beisein von LH Mag. Thomas Stelzer und Wohnbaulandesrat Dr. Manfred Haimbuchner. Die Einweihung nahm Altbischof Dr. Maximilian Aichern vor.

November: Das Kolpingblasorchester feiert sein 110-jähriges Bestehen mit einem Jubiläumskonzert.

Die Gruppe FIP erreicht - im 15. Jahr ihres Bestehens - die Marke von € 300.000,- an gesammelten Spenden für die Sozialprojekte in Peru und Nairobi.